Computer langsam? Ihr PC braucht ewig zum Hochfahren, Programme hängen, und jeder Klick fühlt sich an wie eine Geduldsprobe? Damit sind Sie nicht allein — es ist die häufigste Beschwerde, die wir bei Upchain Consulting von unseren Kunden in der Region Seeland hören.
Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lässt sich das Problem mit wenigen Handgriffen deutlich verbessern. Hier sind sieben Tipps, die Sie sofort umsetzen können — ganz ohne Fachwissen.
1. Autostart-Programme aufräumen
Viele Programme starten heimlich mit, wenn Sie Ihren PC einschalten. Spotify, Skype, OneDrive, diverse Update-Dienste — jedes davon verlangsamt den Start.
So räumen Sie auf: Drücken Sie gleichzeitig Ctrl + Shift + Esc, um den Task-Manager zu öffnen. Klicken Sie auf den Reiter Autostart. Deaktivieren Sie alles, was Sie nicht sofort nach dem Hochfahren brauchen. Keine Sorge: Die Programme sind nicht gelöscht, sie starten einfach nicht mehr automatisch.
Unsere Erfahrung: Bei den meisten PCs, die wir in Aarberg und Umgebung betreuen, laufen 10 bis 15 unnötige Autostart-Programme. Nach dem Aufräumen startet der Computer oft doppelt so schnell.
2. Festplatte überprüfen: HDD oder SSD?
Der grösste Unterschied zwischen einem langsamen und einem schnellen Computer ist oft die Festplatte. Ältere PCs haben noch eine klassische Festplatte (HDD) — diese sind bis zu zehnmal langsamer als eine moderne SSD.
So prüfen Sie es: Öffnen Sie den Task-Manager (Ctrl + Shift + Esc), klicken Sie auf Leistung und dann auf Datenträger. Steht dort «HDD», haben Sie den wahrscheinlichsten Grund für das Problem «Computer Langsam» gefunden.
Ein Upgrade auf eine SSD ist die wirksamste Einzelmassnahme. Der Computer startet in 15 bis 20 Sekunden statt in zwei Minuten, und Programme öffnen sich praktisch sofort. Bei Upchain Consulting führen wir dieses Upgrade für Kunden in der Region Biel und Seeland regelmässig durch — inklusive Datenübernahme.
3. Temporäre Dateien löschen
Windows sammelt über Monate und Jahre temporäre Dateien an: Cache, alte Updates, Fehlerberichte. Das kann mehrere Gigabyte ausmachen und den Computer ausbremsen.
Die einfachste Lösung: Tippen Sie in die Windows-Suche Datenträgerbereinigung ein und starten Sie das Tool. Wählen Sie alle Kategorien aus und klicken Sie auf OK. Für eine gründlichere Bereinigung klicken Sie auf Systemdateien bereinigen — das entfernt auch alte Windows-Updates.
4. Arbeitsspeicher prüfen
Wenn Ihr Computer vor allem langsam wird, sobald Sie mehrere Programme gleichzeitig öffnen, könnte zu wenig Arbeitsspeicher (RAM) das Problem sein.
So prüfen Sie es: Öffnen Sie den Task-Manager, klicken Sie auf Leistung und dann auf Arbeitsspeicher. Liegt die Auslastung regelmässig über 80 Prozent, wird es eng.
Für normales Arbeiten mit Office, Browser und E-Mail empfehlen wir mindestens 8 GB RAM. Für anspruchsvollere Aufgaben wie Bildbearbeitung oder viele Browser-Tabs sind 16 GB ideal. Eine RAM-Erweiterung ist bei den meisten PCs unkompliziert und kostengünstig möglich.
5. Auf Schadsoftware prüfen
Manchmal ist die Ursache für einen langsamen Computer nicht harmlos: Schadsoftware, Adware oder unerwünschte Programme können im Hintergrund laufen und Ressourcen fressen.
Starten Sie einen vollständigen Scan mit dem Windows Defender (in Windows bereits enthalten): Öffnen Sie Windows-Sicherheit, gehen Sie zu Viren- und Bedrohungsschutz, und wählen Sie Vollständige Überprüfung. Das dauert je nach Datenmenge 30 bis 60 Minuten.
Falls der Defender nichts findet, Sie aber weiterhin ungewöhnliches Verhalten bemerken — Pop-ups, unbekannte Programme, unerklärliche Verlangsamung — empfehlen wir eine professionelle Überprüfung. In solchen Fällen steckt manchmal mehr dahinter.
6. Windows-Updates durchführen
Klingt banal, wird aber oft vergessen: Ausstehende Windows-Updates können den Computer verlangsamen, weil das System im Hintergrund ständig versucht, sie herunterzuladen.
Gehen Sie zu Einstellungen (Windows-Taste + I), dann Windows Update, und klicken Sie auf Nach Updates suchen. Lassen Sie alle Updates installieren und starten Sie den Computer danach neu. Manchmal braucht es zwei bis drei Neustarts, bis alles abgeschlossen ist.
7. Browser aufräumen
Wenn vor allem das Internet langsam ist, liegt es oft nicht an der Verbindung, sondern am Browser. Zu viele Erweiterungen, ein übervoller Verlauf und Hunderte gespeicherte Cookies bremsen jeden Browser aus.
Öffnen Sie die Einstellungen Ihres Browsers und löschen Sie Browserverlauf, Cache und Cookies. Prüfen Sie unter Erweiterungen, ob dort Programme installiert sind, die Sie nicht kennen oder nicht brauchen, und entfernen Sie diese.
Wenn nichts hilft
Manchmal reichen die Tipps oben nicht aus. Wenn Ihr Computer trotz allem langsam bleibt, kann es tieferliegende Ursachen haben: eine defekte Festplatte, veraltete Hardware, Software-Konflikte oder ein überladenes System, das eine saubere Neuinstallation braucht.
In solchen Fällen helfen wir Ihnen gerne weiter. Upchain Consulting bietet IT-Support für Privatpersonen und Unternehmen in Aarberg, Lyss, Biel und der gesamten Region Seeland. Wir kommen zu Ihnen, analysieren das Problem und finden die beste Lösung — fair und transparent.
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